Ruhrkonferenz Weiterbildung: Qualifizieren in Zeiten der Corona-Pandemie


Auf der Ruhrkonferenz Weiterbildung trafen sich fast 100 Akteure aus der Weiterbildungslandschaft des Ruhrgebiets, um sich über die aktuelle Situation der beruflichen Weiterbildung in der Region auszutauschen.


Initiiert durch die Netzwerke Weiterbildung im Revier e. V., Dortmunder Weiterbildungsforum e. V., Weiterbildungsforum Oberhausen-Mülheim e. V., Gelsenkirchener Forum, Netzwerk Weiterbildung Duisburg und WBB Hamm fand die Ruhrkonferenz Weiterbildung zeitgemäß als digitale Veranstaltung mit Keynote, Vorträgen und Workshops statt.


Arbeitsmarkt und Weiterbildung in Corona-Zeiten


Den Einführungsvortrag hielt Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit zum Thema „Aktueller Arbeitsmarkt NRW und die Auswirkungen auf die Weiterbildung“. Dabei skizzierte er die gegenwärtige Arbeitsmarktentwicklung unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, insbesondere auch die Einflüsse von Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeit auf Weiterbildungsmaßnahmen, die durch die Arbeitsagenturen und Jobcenter finanziert werden. Dabei betonte Herr Withake die Wichtigkeit von Qualifizierung und Ausbildung und wagte einen Ausblick auf die nahe Zukunft:

„Unser Ziel ist, dass wir das Thema der beruflichen Weiterbildung schnellstmöglich wieder über das Vorjahresniveau bringen. 2021 werden wir bei den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen nicht nachlassen wollen."

Vernetzung und Austausch der Akteure


In einem informativen Austausch stellten sich die Weiterbildungsnetzwerke des Ruhrgebiets vor. Bei Ähnlichkeiten in Zielsetzung und Auftrag wurden hierbei die besonderen Ausprägungen klar: Während das einige Netzwerke durch Beratungsangebote für Unternehmen und Berufstätige punkten, sind andere besonders geprägt durch die intensive Zusammenarbeit mit Jobcentern und Arbeitsagenturen.


In abschließenden Breakout-Sessions, also themenbezogenen Kleingruppen tauschten sich die beteiligten Akteure aktiv untereinander über die Möglichkeiten von digitalem Unterricht, Ideen zur Teilnehmergewinnung die Chancen von Netzwerken, den geplanten Weiterbildungskongress Ruhr 2021 und die anstehende Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr aus.


Moderator der Veranstaltung und Vorstand vom W.I.R. e.V. Peter M. Urselmann fasste den Erfolg der Ruhrkonferenz Weiterbildung zusammen mit den Worten:


„Diese digitale Ruhrkonferenz hat in Zeiten anhaltender Pandemie einerseits eine realistische und ehrliche Bestandsaufnahme bezüglich der Arbeitsmarktentwicklung und der Qualifizierungsmaßnahmen und -angebote geliefert. Andererseits hat sie aber auch erneut deutlich gemacht, wie breit und qualitativ anspruchsvoll unsere Region rund um das Thema Weiterbildung und Qualifizierung aufgestellt ist. Die Zielformulierungen der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, der Ideenreichtum und die Kooperationsbereitschaft der unterschiedlichen Weiterbildungsnetzwerke des Ruhrgebiets stimmen mich zuversichtlich, dass gemeinsam die aktuellen arbeitsmarktpolitischen besonderen Herausforderungen gemeistert werden können.“

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